Bankenkrise und Staatsverschuldung

Unausgegorener, öffentlicher Entwurf:

Wie pervers ist das eigentlich?
1. Banken versprechen riesige Renditen, die sie nicht einhalten können.
2. Einige Banken gehen pleite.
3. Andere, die „systemwichtig“ sind, werden vom Staat „gerettet“. Dadurch, daß er ihnen Geld gibt.
Dieses Geld hat der Staat, na, woher?
Richtig! Von den Banken!
4. Nun haben also icht mehr die Banken hohe Schulden bei ihren Anlegern, sondern der Staat hat hohe Schulden bei den Banken.
5. Und die sagen nun: Wenn der Staat soviel Schulden hat, weil er die maroden Banken gerettet hat, dann ist das riskant.
Deshalb müssen wir uns absichern. Durch hohe Zinsen. Durch die der Staat natürlich noch mehr Schulden macht.
6. Deshalb muß der Staat nun Leistungen einschränken und Steuern erhöhen.
7. Die Banken wiederum, die ja nun nicht mehr so riskante Geschäfte machen wollen, knausern mit Krediten.
Auch bei Handwerksbetrieben und anderen soliden Gewerben.
8. Das findet der Staat doof.
Er fordert mehr Risikobereitschaft bei den Banken, denn alles andere würde ja der Wirtschaft schaden.

Finde nur ich das irgendwie alles unlogisch?

Bitte reichlich Kommentare und Ergänzungen.

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Veröffentlicht in Allgemein. 1 Comment »

Eine Antwort to “Bankenkrise und Staatsverschuldung”

  1. Ralf Says:

    Das hatte Fefe ja vor multinationalem Hintergrund schon mal angedacht: http://blog.fefe.de/?ts=b55ef3fa


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